Lernen an Stationen

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Lernen an Stationen ist eine hervorragende Methode, um bereits thematisierten Lernstoff zu erweitern und zu vertiefen. Gleichzeitig haben die Schülerinnen und Schüler so die Gelegenheit, eigenständig Wissenslücken zu schließen und thematische Schwerpunkte zu setzen. Die Methode bietet auch Anlässe zur Selbstkontrolle: Was kann ich schon? Wo habe ich noch Defizite?

Für den Englischunterricht in der Grundschule ist Lernen an Stationen insbesondere für die Wortschatzarbeit sehr gut geeignet. Verknüpft man dieses dann noch mit Themen, die die Kinder erfahrungsgemäß interessieren, dann ist der Lernerfolg eigentlich quasi schon vorprogrammiert.
Genau das hat Nadine Uhlemann-Warzel in ihrem im Buch Verlag Kempen erschienenen Titel "Lernen an Stationen im Englischunterricht - Wild Animals" hervorragend gemacht. Kinder wollen wissen, wie die wilden Tiere leben und sie haben auch große Freude daran wie diese Tiere und ihre Körperteile in einer fremden Sprache benannt werden. Was heißt denn eigentlich Elefantenrüssel auf Englisch? Und wie heißt mein Lieblingstier?
Die Autorin ist eine erfahrene Grundschullehrerin und so gelingt es ihr auf in kindgerechter Fremdsprachen-Verpackung den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse über den Lebensraum der wilden Tiere, ihr Aussehen und ihre Nahrung zu vermitteln. Motivation und Praxistauglichkeit werden beim Lernen natürlich ganz groß geschrieben. So wird das Einführen der neuen Wörter im Handumdrehen, z. B. durch Lieder, zu handlungsorientierten Hör- und Sprechanlässen im Unterricht, an denen die Kinder viel Freude haben. Für geübtere Lerner enthält das Stationenlernen auch erste Lese- und Schreibübungen.

Hier liegt wirklich ein Buch von der Praxis für die Praxis vor, das auf unterhaltsame Art und Weise die verschiedenen Fähigkeiten im Englischunterricht hervorragend fördert.

B.D. schrieb zum Buch: Lernen an Stationen im Englischunterricht - Wild Animals