GSV Schülerbeobachtung

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GSV SchülerbeobachtungDer äußere Einband ist aus festem Papier / Karton. Dennoch erachte ich es als sinnvoll, es zusätzlich durch einen durchsichtigen Umschlag zu schützen. Mit den Materialeigenschaften bin ich bisher auf jeden Fall zufrieden. Obwohl es fast täglich in Gebrauch ist, lassen sich bisher nur wenige Gebrauchsspuren von außen anmerken.

Auf der ersten Seite befinden sich das Vorwort und eine Erklärung zum Konzept des Heftes. Ich möchte kurz erläutern, wie das Heft aufgebaut ist: Für jeden Schüler gibt es eine eigene Tabelle. Dabei können in den verschiedenen Spalten das Datum und die Beobachtung festgehalten werden. Anschließend kann ankreuzen, ob diese Beobachtung zum Lern- und Arbeitsverhalten oder zum Sozialverhalten gehört. Ich finde sehr gut, dass dabei Tendenzen vorgegeben sind (grün für gut, gelb für mittel und rot für schlecht). Dies hat den Vorteil, dass man auf einen Blick die Tendenz des Schülers sieht und entsprechend Maßnahmen ergreifen kann. Bei bisherigen Elterngesprächen habe ich dies als Ausgangspunkt gewählt und auch die Eltern sehen gerne, dass man sich bereits Notizen zu ihrem Kind gemacht hat. Dadurch hat man in konkreten Fällen gleich Tatsachen über das Verhalten des Schülers in der Hand.

Die Schülerbeobachtungen lassen sich in diesem Heft schnell und unkompliziert aufschreiben, da das Heft wie ein Adressbuch nach den Anfangsbuchstaben der Schülernamen sortiert ist. Dabei sind immer zwei Buchstaben zusammengefasst (z.B. A und B) und die Seiten zu den Buchstaben sind in einer Farbe (bei A und B blau). Auf jeder Seite sind zwei Tabellen vorgesehen. In diesem Fall für zwei Schüler. In jeder Tabelle sind insgesamt zehn Zeilen für zehn Beobachtungen. Man sollte jedoch beachten, dass man bei manchen Schülern allerdings mehr als zehn Beobachtungen aufschreiben möchte und dann gleich zwei Tabellen für einen Schüler vorsehen. Für die Buchstaben A und B sind insgesamt drei Seiten und lassen dementsprechend Platz für sechs Tabellen. Für andere Buchstaben (z.B. X, Y und Z) ist insgesamt nur eine Seite vorgesehen. Ich fände es jedoch fast sinnvoller, für jeden Schüler eine eigene Seite Platz zu lassen. Eine Alternative wäre, wenn man das Heft nicht nach den Anfangsbuchstaben, sondern nach Zahlen konzipiert. Dann könnte man mit der Nummerierung der Klassenliste arbeiten.

L. Ellert testete die GSV-Schülerbeobachtung als GSV-Materialtester.